Über uns2018-07-26T13:04:12+00:00

Über uns

Zur Evangelischen Jugend Oberasbach gehört die ganze Bandbreite von Kinder- und Gemeindejugendarbeit in den drei Evang. Luth. Kirchengemeinden St. Lorenz, St. Markus und St. Stephanus, sowie der CVJM Unterasbach. Unsere Arbeit beruht auf dem Engagement ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ohne die Hilfe und Mitarbeit vieler meist junger, engagierter Menschen wäre dies alles gar nicht möglich.

Dabei ist es wichtig die individuellen Stärken der jeweiligen ehrenamtlichen Jugendmitarbeiter zu beachten und sie ganz bewusst und gezielt an der Jugendarbeit teilhaben zu lassen. Wir haben einen klaren demokratischen Aufbau. Junge Menschen haben auf allen Ebenen Mitspracherechte – von der Basis bis zum höchsten Entscheidungsgremium, dem Jugendausschuss.

Evangelische Jugend Oberasbach
Kirchenplatz 3
90522 Oberasbach
Tel: 0911-69944246
Mobil: 0176-89134970

Jugendausschuss

Der Oberasbacher Jugendausschuss ist das verantwortliche Gremium für die dreigemeindliche evangelische Jugendarbeit der Kirchengemeinden St. Lorenz, St. Markus und St. Stephanus.

Aufgaben des Jugendausschusses sind u.a. (Auszug aus der Satzung):

  • Die Zusammenarbeit mit der Jugendreferentin / dem Jugendreferenten (Unterstützung, Beratung, Planung)
  • Die Planung und Koordinierung der Jugendarbeit in den drei Kirchengemeinden Oberasbachs sowie die Planung und Durchführung dreigemeindlicher Angebote für Mitarbeitende
  • Der Jugendausschuss berät Kirchenvorstände hinsichtlich Fragestellungen zur Jugendarbeit, personelle Fragen, Finanziellen Mitteln etc.
  • Der Jugendausschuss hält die Verbindung zur überregionalen Jugendarbeit (z.B. Dekanatsjugendkonvent etc.)
    u.v.m.

Die Satzung des Jugendausschusses wurde Anfang 2018 neu aufgelegt und verabschiedet. Die komplette Satzung findest du hier.

Termine 2018

Der Jugendausschuss trifft sich i.d.R. alle 1-2 Monate, mindestens 4 x jährlich.
Die Sitzungen des Jugendausschusses sind grundsätzlich öffentlich.
Komm doch einfach mal vorbei!

11.9.2018 
St. Markus, Gemeindehaus OG
18.30 – 20.30 Uhr

13.10.2018
Wahlen zum neuen Jugendausschuss
St. Markus, Gemeindehaus OG
13-18 Uhr

13.11.2018
St. Lorenz, Gemeindehaus EG
18.30 – 20.30 Uhr

Der Jugendausschuss setzt sich zusammen aus:

  • dem Jugendreferenten/in
  • je zwei Mitarbeiterinnen aus den drei Kirchengemeinden
  • je einem Vertreter aus den drei Kirchenvorständen

Die gewählten Mitglieder amtieren für 2 Jahre und können maximal 2 mal wieder gewählt werden.
Die Vertreter der Kirchenvorstands sind für ihre Amtszeit von 6 Jahren im Jugendausschuss.

Am 13.10.2018 wird der Jugendausschuss neu gewählt! Wie du wählen kannst, wen du wählen kannst und warum du das auch tun solltest erfährst du HIER!

Interview mit einem „Michl“

Mal nachgefragt:
Interview mit einem „Michl“

Michael Sieber war über 20 Jahre in der EJ Oberasbach als Ehren-amtlicher aktiv, davon 14 Jahre im Jugendausschuss, 12 Jahre als deren Vorsitzender. Jetzt hört er auf. Grund genug für ein Interview!

Thorsten: Seit wann bist du bei der Evangelischen Jugend aktiv gewesen?
Michl: Ich bin ja erst recht spät zur Jugendarbeit gekommen und dann als Quereinsteiger und völliger Neuling. Zuvor hatte ich gar keinen Kontakt mit Jugendgruppen oder kirchlicher Arbeit. Begonnen hat „meine Karriere“ 1995 mit Ingrids legendärer Mädchenfreizeit. Meine damalige Freundin hat mich – mit großen Bedenken meinerseits – dort „hingeschleppt“. Meine anfänglichen Bedenken waren jedoch schon nach dem ersten Tag verflogen und ich war Feuer und Flamme! Obwohl ich als Neuling erst einmal sehr viel lernen musste: Wie funktioniert das mit dem Essen? Wie bereitet man einen spannenden Tag für die Kinder vor und führt das Ganze dann auch durch? Anscheinend habe ich meine Sache aber gut gemacht, denn am Ende der Freizeit wurde ich von den Mädels gleich zu einer eigenen Gruppenstunde verpflichtet.

Was war in den Jahren dein Highlight bei der Ejott?

Ehrlich gesagt gab es für mich in der Ejott immer nur Highlights. Das Miteinander, die Gemeinschaft und Freundschaften auch der soziale Aspekt der Arbeit haben mein Leben enorm bereichert.

Wenn ich die Top drei Auswählen muss, dann gehört auf jeden Fall meine erste Einführung in den Jugendausschuss dazu. Das findet immer im Rahmen eines Gottesdiensts mit Einsegnung der Jugendausschuss-Mitglieder statt. Ich hatte so etwas noch nie erlebt, das war ein sehr emotionaler Moment für mich! Was ich auch nie vergessen werde ist der erste Robin-Hood-Tag auf der Mädchenfreizeit im Grafenbucher Forst. Als die Kinder sich in der Abenddämmerung im hohen Gras versteckt hatten, um den Sheriff von Nottingham zu überfallen, der den ganzen Tag gemein zu ihnen war. Jedes von den Kindern war komplett in seiner Rolle gefangen und mit Begeisterung dabei! Auf jeden Fall auch die Zeltlager, die aus meiner Gruppenstunde entstanden sind und die über zehn Jahre liefen. Wir hatten immer sehr viel Spaß! Es sind Freundschaften entstanden, die heute noch bestehen. Der harte Kern trifft sich immer noch einmal im Jahr zu einer Wanderung. Ich könnte noch lange erzählen von den ganzen Kinderfreizeiten, Stadtfesten, Geländespielwochenenden (LARP), Grillabenden und Stockbrotbären…

Was macht man eigentlich im Jugendausschuss?

Gute Frage! Klingt ja erst mal langweilig so ein Ausschuss, ist es aber nicht. Zunächst mal muss man wissen, dass der Jugendausschuss hauptsächlich aus Jugendlichen besteht: Zwei aus jeder Gemeinde. Der Jugendreferent und je ein Mitglied aus dem Kirchenvorstand sind auch dabei.

Und dann kann’s auch schon losgehen! Aktionen für die Kinder und Jugendlichen in allen drei Gemeinden wollen geplant und durchgeführt werden! Dazu nehmen die Jugendvertreter ihre Ideen und auch die Ideen und Vorschläge der Kinder und Jugendlichen aus den Gruppen und Kreisen mit in den Jugendausschuss. Dort besprechen wir dann welche Aktionen wir machen wollen (und auch können). Zum Beispiel ein Zeltlager, einen Grillabend oder den Stand am Stadtfest. Aber auch wenn es darum geht eine neue Gruppenstunde zu gründen oder neue Gruppen-/Jugendräume benötigt werden, sind die Leute vom Jugendausschuss die richtigen Ansprechpartner!

Warum sollten Jugendliche sich für den Jugendausschuss aufstellen lassen?

Wie man oben sieht: Zu tun gibt’s genug! Neue frische Ideen sind immer gefragt! Spaß ist immer dabei!Man lernt neue Leute kennen. Lernt etwas über Planung, Organisation und Durchführung von Projekten.Man lernt Verantwortung zu übernehmen für sich und andere. Sprich, alles was man im Leben und später im Beruf gut brauchen kann! Im Herbst ist übrigens die Wahl für den neuen Jugendausschuss. Informiert euch, geht hin, macht mit! Du warst nun viele Jahre Vorsitzender des Jugendausschusses, wie lange eigentlich genau? Laut meinem Lebenslauf (ja auch dafür ist es nützlich sich ehrenamtlich zu engagieren 😉 wurde ich 2004 als erster Vertreter für St. Markus in den Jugendausschuss berufen.

2006 wurde ich dann zum 1. Vorsitzenden gewählt und habe dieses Amt auch bis jetzt, Anfang März 2018, mit viel Freude ausgeführt.

Warum hörst du jetzt damit auf

Was ich nie gedacht hätte, ich bin tatsächlich älter geworden. Ich habe jetzt eine eigene Familie, eigene Kinder und damit auch neue Aufgaben und Herausforderungen. Durch meinen Umzug nach Nürnberg bin ich auch nicht mehr am Puls des Geschehens. Einfach nicht mehr nah genug dran an den Jugendlichen in Oberasbach, um ihre Wünsche und Bedürfnisse zu kennen. Deshalb mache ich jetzt den Weg frei für jüngere Mitglieder im Jugendausschuss. Jugendarbeit soll von Jugendlichen gemacht werden

Zum Schluss noch ein Appell an die Eltern und Kinder und Jugendlichen von Oberasbach.
Liebe Eltern, macht eure Kinder auf die Angebote und Aktionen der Ev. Jugend Oberasbach aufmerksam. Ermutigt sie, bei uns vorbeizuschauen! Alle Mitarbeiter haben eine solide Ausbildung durch die JuLeiCa.
Liebe Kinder und Jugendliche, ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen: Schaut vorbei, macht mit, habt Spaß! Gruppenstunden sind nicht langweilig! Lasst euch von „evangelisch“ nicht abschrecken!
Alle sind willkommen, auch wenn ihr nicht dreimal am Tag betet.

Meiner Meinung nach muss man mindestens einmal im Leben mitten unterm Jahr als Harry Potter verkleidet im Supermarkt gestanden haben, um letzte Besorgungen für den Harry-Potter-Tag zu machen!

Diakon
DiakonThorsten Badewitz

Jugendreferent

Aus der Gemeindebriefausgabe November 2016

Liebe Gemeinde,

Mein Name ist Thorsten Badewitz, 41 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von 4 und 2 Jahren. Manche von ihnen werden mich vielleicht noch in Erinnerung haben. Bereits 2001 -2006 war ich als Rummelsberger Diakon für die Jugendarbeit der drei Kirchengemeinden tätig. Ich denke noch gerne an diese Zeit zurück, seien es die vielen Freizeiten, Open-Air-Konzerte, Kinderbibeltage, Ten-Sing-Abende , Jugendgottesdienste oder Gitarrenkurse, die ich gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen in dreigemeindlicher Zusammenarbeit, mit dem CVJM und auch St. Johannis angeboten habe.

Vor 5 Jahren bin ich in die Jugendhilfe gewechselt. In Rummelsberg habe ich in stationären Wohngruppen Jugendliche betreut um ihnen in einem guten Umfeld die Möglichkeit eines Schulabschluss bzw. Berufsausbildung zu gewährleisten, zuletzt als Leiter einer therapeutischen Wohngruppe, also mit teils schwer traumatisierten Kindern.

Diese Arbeit mit ihren vielen Herausforderungen ist eine segensreiche Erfahrung gewesen, die ich nicht missen möchte. Nun kehre ich aber gerne wieder auf die „landeskirchliche Bühne“ zurück , sozusagen „back to the roots“. Nachdem meine Frau und ich seit vielen Jahren hier in Oberasbach „Wurzen geschlagen haben“ und die Stelle plötzlich vakant wurde, reifte recht schnell der Gedanke, nochmals die kirchliche Jugendarbeit in Oberasbach in die Hände zu nehmen.

Ich freue mich darauf und bin gespannt, was kommt. Nach wie vor ist meine große Leidenschaft das Musikmachen, sei es in einer Band, einem Chor, auf Musikfreizeiten oder Jugendgottesdiensten. Sicher biete ich auch wieder die damals gut besuchten Gitarrenkurse an, aber alles zu seiner Zeit.

Jetzt ist erst mal ankommen angesagt, sich kennen lernen, sich orienterien.

Ich freue mich darauf, neue Menschen in den Kirchengemeinden kennen zu lernen, und natürlich auch darüber, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen.

Aber es soll kein Schwelgen in alten Zeiten werden. Vieles hat sich getan in der Jugendarbeit und bei den jungen Menschen: die Zeit, die Jugendlichen zur Verfügung steht ist geringer geworden, die Kommunikation und das Miteinander medialer, die Bedürfnisse Jugendlicher sind andere…um nur einige Veränderungen zu nennen.

Eines ist gleich geblieben: die Kirche braucht junge Menschen, die sich engagieren, sich mit Kirche identifizieren, in ihr groß werden wollen und auch dürfen. Und die jungen Menschen sollen bei uns eine Heimat finden, indem wir es ihnen ermöglichen mit anderen Kindern und Jugendlichen auf Entdeckungsreise gehen, sich weiterzuentwickeln, sich ausprobieren zu dürfen und soziale Kernkompetenzen erwerben zu können, die für das Leben absolut hilfreich sind. Nicht selten kam es vor, dass dies später im Berufsleben z.B. innerhalb eines Teams in einer Firma von Vorteil war.

Aber der Reihe nach, ich bin gerade erst angekommen. Geben sie mir etwas Zeit.

Letztendlich ist es so, wie es Gerhard Schöne in einem seiner bekannten Kinderlieder singt und ich auch meinen Kindern versuche zu erklären:

„Alles muss klein beginnen, lass etwas Zeit verinnen, es muss nur Kraft gewinnen, und endlich ist es groß.“

In diesem Sinne grüßt Sie

Diakon Thorsten Badewitz